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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit Sybino im Gebiet Charkow

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit Sybino im Gebiet CharkowQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 17.04.2026 13:22 Uhr

    13:22 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Zeitraum zwischen 11. und 17. April bekannt.

    Im Zuständigkeitsbereich des russischen Truppenverbands Nord verlor Kiew der Meldung zufolge über 1.085 Soldaten, einen Panzer, neun gepanzerte Kampffahrzeuge, 83 Autos, vier Geschütze, neun Radar- und Eloka-Anlagen sowie 29 Lager.

    Bei Gefechten gegen den Truppenverband West beliefen sich die ukrainischen Verluste auf über 1.195 Kämpfer. Zudem wurden 23 gepanzerte Kampffahrzeuge, 119 Autos, 17 Geschütze, ein Grad-Mehrfachraketenwerfer, zwei Radaranlagen sowie 25 Lager zerstört.

    Einheiten des russischen Truppenverbands Süd verbesserten ihre Frontstellungen, wobei die Ukraine über 1.085 Soldaten, 35 gepanzerte Kampffahrzeuge, 106 Autos, zehn Geschütze, einen Vampire-Mehrfachraketenwerfer aus tschechischer Produktion, sechs Eloka-Anlagen und 39 Lager verlor.

    Auch der Truppenverband Mitte verbesserte seine taktische Stellung. Am entsprechenden Frontabschnitt musste die ukrainische Armee über 2.090 Soldaten einbüßen. Zudem wurden 34 gepanzerte Kampffahrzeuge, 48 Autos, zehn Geschütze und drei Eloka-Anlagen außer Gefecht gesetzt

    Einheiten des Truppenverbands Ost setzten ihr Vorrücken in die Tiefe der ukrainischen Verteidigung fort. Ukrainische Verluste beliefen sich dabei auf über 1.555 Soldaten. Zudem wurden zwei Panzer, 26 gepanzerte Kampffahrzeuge, 48 Autos, drei Geschütze und zwei Lager eliminiert.

    Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verlor die Ukraine bis zu 250 Soldaten. Zudem wurden fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, 99 Autos, zwei Geschütze, 16 Radar- und Eloka-Anlagen und drei Lager zerstört.

  • 11:52 Uhr

    Russische Armee befreit Sybino im Gebiet Charkow

    Die Ortschaft Sybino im Gebiet Charkow ist durch Einheiten des russischen Truppenverbands Nord befreit worden. Dies berichtet Russlands Verteidigungsministerium. Eine Quelle bei den russischen Streitkräften gab gegenüber der Nachrichtenagentur TASS Einzelheiten zum Kampfverlauf an:

    "Stoßtrupps der 69. Garde-Motschützendivision der 6. Armee und der 71. Garde-Motschützendivision des 14. Armeekorps des Truppenverbands Nord schlugen im Zuge von erbitterten Kämpfen Nationalisten der 113. separaten Brigade der Territorialverteidigung der Streitkräfte der Ukraine aus dem Dorf Sybino des Bezirks Woltschansk zurück. Das ukrainische Kommando verbot den Einheiten der Territorialverteidigung einen Rückzug an diesem Frontabschnitt, trotz kolossaler Verluste und fehlender Munition."

    Die Quelle fügte hinzu, dass die Einnahme von Sybino den Sicherheitsstreifen entlang der russischen Grenze erweitere.

  • 11:25 Uhr

    Rumänien meldet Eindringen einer Drohne ins Land ein

    Eine Drohne ist in der vergangenen Nacht aus dem Gebiet der Ukraine in den Luftraum Rumäniens eingedrungen, meldet das rumänische Verteidigungsministerium. Die Behörde gibt bekannt:

    "Luftabwehrsysteme haben zwei Luftziele beobachtet, die sich in der Grenzzone bewegten. Eines der Ziele drang in den Luftraum unseres Landes ein, der Radarkontakt dazu wurde über einem unbewohnten Gebiet 16 Kilometer südwestlich von Chilia Veche verloren."

    Das Ministerium kündigte die Entsendung einer Kommission an den entsprechenden Ort an. Angaben zur Zugehörigkeit der Drohne liegen in der Pressemitteilung nicht vor, allerdings verurteilte Bukarest die russische Seite. Dabei setzt auch die Ukraine Drohnen zur Luftabwehr ein. 

  • 10:49 Uhr

    Explosionen in Dnjepropetrowsk und Charkow

    Ukrainischer Fernsehkanal Suspilne meldet Explosionen in der Vorstadt von Charkow. Parallel dazu meldet der Kanal eine Serie von Explosionen in Dnjepropetrowsk. Nach Angaben des ukrainischen Ministeriums für digitale Transformation wurde in den Gebieten Charkow und Dnjepropetrowsk der Luftalarm ausgerufen.

  • 10:13 Uhr

    Gebiet Belgorod: Zivilist durch ukrainischen Drohnenangriff betötet

    Ein Bewohner des Gebiets Belgorod ist bei einem ukrainischen Drohnenangriff ums Leben gekommen. Wjatscheslaw Gladkow, Gouverneur der Region, berichtet dazu:

    "Durch einen Terrorangriff der ukrainischen Drohnen ist ein Zivilist ums Leben gekommen. Im Dorf Jasnyje Sori griff eine Drohne vorsätzlich ein Motorrad an. Zum großen Leidwesen verstarb der Fahrer an Ort und Stelle."

  • 09:26 Uhr

    Ukrainische Angriffe auf Gebiet Kursk: zwölfjähriges Kind verwundet

    Ein Kind im Alter von zwölf Jahren hat durch einen ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Kursk eine Verwundung erlitten, berichtet der Gouverneur der Region, Alexandr Chinstein. Seinen Angaben zufolge ereignete sich der Vorfall im Dorf Mokruschino des Bezirks Belaja. Das Kind sei in ein Krankenhaus eingewiesen worden und schwebe nicht in Lebensgefahr, fügte Chinstein hinzu.

    Der Gouverneur berichtete weiter, dass Kiews Militär im Verlauf des vergangenen Tages das Gebiet Kursk insgesamt 54 Mal unter Artilleriefeuer genommen habe. Es wurden zudem 95 Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen, neunmal warfen Drohnen Sprengsätze ab. Durch die Angriffe wurden im Dorf Kalinowka mehrere Kühe verwundet. Zudem wurden knapp 3.900 Menschen in den Bezirken Chomutowka und Dmitrijew vorübergehend von der Stromversorgung abgeschnitten.

  • 08:48 Uhr

    Alaudinow: Kiew fehlen Spezialkräfte an der Front

    Das ukrainische Militär leidet an einem Mangel an qualifizierten Spezialkräften an der Front, erklärt Generalleutnant Apti Alaudinow, stellvertretender Leiter der militärisch-politischen Hauptverwaltung des russischen Verteidigungsministeriums und Kommandeur der Spezialeinheit Achmat. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitiert ihn dazu:

    "Wenn das ukrainische Militär irgendwelche ernsthaften Aktionen plant, verlegen sie dorthin ihre Spezialverbände. Doch in diesem Fall haben sie große Probleme."

    Alaudinow führte weiter aus, dass der Großteil der ukrainischen Spezialkämpfer, die vor dem Konflikt ausgebildet wurden, inzwischen aufgerieben worden sei, während es zu wenige gut ausgebildete neue Spezialisten gebe:

    "Natürlich ist der Unterschied zwischen den Verbänden am Anfang des Krieges und in der gegenwärtigen Periode spürbar. Er ist sehr groß. Es ist offensichtlich, dass das ukrainische Militär versucht, diese Verbände auf bestmögliche Weise auszubilden, doch ihre Spezialisten, die zumindest irgendwelche ernsthafte Kampferfahrung haben, schmelzen dahin."

  • 08:18 Uhr

    Gebiet Charkow: Ukrainische Sperrtrupps hindern eigene Soldaten am Rückzug

    Sperrtrupps der ukrainischen Nationalgarde hindern ihre Mitkämpfer daran, ihre Stellungen beim Dorf Sybino im Gebiet Charkow zu verlassen. Eine Quelle bei den russischen Streitkräften berichtete dazu gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:

    "Im Dorf Sybino laufen Schützenkämpfe. Das Kommando der Streitkräfte der Ukraine verbot den Einheiten der 113. separaten Brigade der Territorialverteidigung, sich von diesem Frontabschnitt zurückzuziehen, trotz der kolossalen Verluste und fehlender Munition. Versuche einzelner Kampfgruppen der Brigade der Territorialverteidigung werden durch Sperrtrupps der Nationalgarde der Ukraine unterbunden."

  • 07:36 Uhr

    Über 60 ukrainische Drohnen in der Nacht abgeschossen

    In der vergangenen Nacht hat Russlands Luftabwehr weitere ukrainische Drohnenangriffe abgewehrt. Das russische Verteidigungsministerium gibt dazu bekannt:

    "Im Zeitraum zwischen 20:00 Uhr Moskauer Zeit am 16. April und 07:00 Uhr Moskauer Zeit am 17. April haben diensthabende Luftabwehrkräfte 62 ukrainische Starrflügler-Drohnen über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kursk, Leningrad, Nowgorod und der Republik Krim abgefangen und zerstört."

  • 16.04.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.